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Warum muss mein Betreuter / meine Betreute Gerichtskosten zahlen?

Das Gericht stellt dem (vermögendem) Betreuten Gebühren und Auslagen des Vormundschaftsgerichtes in Rechnung

Die Mindestgerichtskosten von 50,00 € werden nur erhoben,

- wenn nach Abzug von 25.000 € das Vermögen des Betreuten mehr als 25.000 €  - 75.000 € beträgt ,

- wenn er darüber hinaus ein Jahreseinkommen von mindestens 1.000 € hat.

Zum Vermögen zählen auch sog. Vermögenswerte, wie etwa der Wert eines „angemessenen Hausgrundstückes“ (Verkehrswert).

Berechnung der Kosten:

Für jedes angefangene Kalenderjahr wird eine Gebühr in Höhe von 5 € für jede angefangenen 5.000 € Vermögen erhoben (§92 Abs.1 KostO). Bei Hausgrundstücken ist der Verkehrswert die Berechnungsgrundlage

Berechnungsbeispiel:

Bei 25.000 € Vermögen fällt eine Gebühr von 25 € an. Hinzu kommen noch die Kosten für Auslagen des Gerichtes. Das ist beispielsweise das Honorar für den Sachverständigen und den Verfahrenspfleger, die Reisekosten des Richters sowie Portokosten und Schreibauslagen (nach §137 KostO für die ersten 50 Seiten je 0,50 € pro Seite, danach 0,15 € pro Seite).

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