
Aktuelles
Veranstaltungen
Am 02.09.2010 findet eine Informationsveranstaltung zur Patientenverfügung statt: "Rechtzeitig vorsorgen - Leben selbst bestimmen"
Am 23.09.10 findet eine Einführungsveranstaltung für ehrenamtliche BetreuerInnen statt.
Alle Veranstaltungen beginnen um 18.00 Uhr im Propsteihof 10 und sind kostenlos. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Wir freuen uns auf Sie!
Gesprächskreis für ehrenamtliche Betreuer/innen in der BISS
Im zweiten Halbjahr widmet sich jeder Termin des Gesprächskreises einem speziellen Thema.
Am 07.09.10 wird es um 18.00 Uhr im Propsteihof 10 um Bettgitter, Bauchgurt u. weitere Maßnahmen der Fixierung gehen.
Am 05.10.10 geht es auf Exkursion zur Ausstellung "Heilen und Pflegen" in die DASA. Treffpunkt dort um 14.45 im Foyer. Weitere Infos bei Anmeldung in der BISS.
Telefonaktion "Betreuung - was bedeutet das?" ein voller Erfolg
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Am 11.02.2010, nahm die BISS an einer Telefonsprechstunde der Ruhrnachrichten (RN) zu Themen "Rund um das Betreuungsrecht" teil.
Außer Hildegard Drywa und Lutz Bittner von der BISS, waren vom Amtsgericht Richter Ulrich Stein und Richter a.D. Reinhard Kokoska, sowie von der Betreuungsstelle Johannes Köster, am Telefon.
Die meisten Fragen der Anrufer und Anruferinnen bezogen sich auf die Vorsorgevollmacht, die Patientenverfügung und die Betreuungsverfügung. Unklarheiten über Unterschiede und Gemeinsamkeiten der Verfügungen konnten im Gespräch ausgeräumt werden. Hierzu äußerte sich Richter Kokoska auch gegenüber den RN. Falls Sie noch Fragen haben, nehmen Sie Kontakt zu uns auf
Wohn- und Betreuungsvertragsgesetz
In unserem Artikel im aktuellen Dortmunder Betreuerforum weisen wir auf weitere Informationen zum Wohn- und Betreuungsvertragsgesetz hin. Diese finden Sie hier.
Betreute und Betreuer in Dortmund
Zahlen und Fakten aus 2008
Beim Vormundschaftsgericht in Dortmund war 2008 für 8.092 Bürgerinnen und Bürger ein Betreuungsverfahren anhängig. Davon waren 2291 Fälle neue Betreuungsverfahren aus 2008. Mit 64,7% wurden die meisten Betreuungen für Bürgerinnen und Bürger die über 60 Jahre alt waren, notwendig.
Erkrankungen im Bereich der Demenz stellen mit über 31,3% (eine Steigerung von 3 % gegenüber dem Vorjahr) die häufigste Ursache für die Einrichtung einer Betreuung dar. Es folgen körperliche (25,9%) sowie psychische Erkrankungen (22,6%).
Die Betreuungen werden zu 47,3% von Ehrenamtlichen, beispielsweise Angehörige, Freunde oder Nachbarn geführt. Berufsbetreuer wurden in 49,1% und Vereinsbetreuer in 3,3% der Fälle bestellt.
Die Zahlen wurden uns vom Herrn Koester, Leiter der Betreuungsstelle der Stadt Dortmund, zur Verfügung gestellt.
BISS bei "...so will ich im Alter leben"
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Am 27. und am 28. Mai war die BISS mit eigenem Stand in der Berswordt-Halle bei der Veranstaltung "... so will ich im Alter leben" vertreten. Hier wurde die Gelegenheit genutzt, für das Amt der ehrenamtlichen Betreuung zu werben.
Auch die zu Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung vorgehaltenen Informationsmaterialien wurden in großer Zahl verteilt. In den zahlreichen Gesprächen stellte sich wieder einmal heraus, daß viele noch denken, daß im Notfall ihr Ehepartner oder ihre Kinder sie rechtlich vertreten könnten. Was nicht der Fall ist.
Sollten Sie Fragen zu den oben genannten Themen oder Interesse an der Übernahme einer rechtlichen Betreuung haben, wenden Sie sich gerne an uns.
Leistungen der Pflegeversicherung
Was ändert sich ab dem 01.07.2008?
Der Bundestag hat die Reform der Pflegeversicherung beschlossen und zum 01.07.2008 trat das Pflegeweiterentwicklungsgesetz in Kraft. Fraglich bleibt jedoch, ob die Pflegeversicherung nun besser auf die Bedürfnisse und Wünsche der Pflegebedürftigen und ihrer Angehörigen eingehen wird. Dies werden die Erfahrungen, nach der Umsetzung, in der zweiten Jahreshälfte zeigen. Der Gesetzgeber ist der Meinung, mit der Anhebung der Leistungsbeträge, dem garantierten Anspruch auf Pflegeberatung und der Schaffung von Pflegestützpunkten auf dem richtigen Weg zu sein.
Das Gesetzespaket umfasst im Einzelnen:
• Individualanspruch auf umfassende Pflegeberatung
• Verbesserung der Leistungen zur Tages- und Nachtpflege
• Ausweitung der Leistungen für Menschen mit einer Demenz
• Stärkung von Rehabilitation und Prävention in der Pflege
• Ausbau der Qualitätssicherung und Weiterentwicklung der Transparenz
• Einführung einer Pflegezeit für Beschäftigte
Die Änderungen sind umfassend und beinhalten einen hohen Beratungsbedarf.
Information und Beratung bieten in Dortmund die Beratungsstellen der Wohlfahrtsverbände sowie die Pflegekassen an.
Für Bürger der Stadt Dortmund stehen außerdem die 12 Dortmunder Seniorenbüros zur Verfügung und erteilen für die Ratsuchenden personenbezogene Auskünfte.






